Weben beim Pferd
Weben ist eine Form von Hospitalismus. Ähnlich dem "Koppen" beim Pferd.

Beim "Weben" entwickelt das Pferd die Eigenart mit der Kopf-Hals-Partie hin- und herzupendeln. Vergleichbar mit der Bewegung des Schiffchens auf einem Webstuhl.

Durch die mit der Bewegung einhergehende, ständig wiederkehrende Gewichtsverlagerung, kann es bei stark webenden Pferden zu Schädigungen im Bereich der Vorhandgelenke kommen.

Ausgelöst werden hospitalistische Verhaltensmuster wie "Weben" und "Koppen" zumeist durch Unterforderung und Langeweile.

Obwohl das "Weben" im Gegensatz zum "Koppen" nicht zu den Hauptgewährsmängeln beim Pferdeverkauf gehört, kann das Verschweigen dieser Unart einen Kaufvertrag ungültig machen.

Eine Ansteckungsgefahr durch "Abgucken" liegt zwar im möglichen Bereich, ist aber umstritten.

Dennoch gibt es Pensionsställe, die koppende oder webende Pferde als Einsteller nicht zulassen, oder diese separiert von allen anderen Pferden unterbringen.