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Vorbeugung kommt vor Erster Hilfe
Mit geringem Aufwand kann man schon sehr viel für die Gesunderhaltung seines Pferdes tun. Wenn man lernt Fehlerquellen zu erkennen, bevor diese zu einer Gefahr werden können. Denn vorbeugen ist immer besser und billiger als behandeln.
Speziell beim Einzug in eine neue Box, achten Sie darauf, daß diese pferdegerecht ist. Sind die Abmessungen O.K? Daß genügend Frischluft vorhanden ist, es aber auch nicht durchzieht. Daß keine hervorstehenden Schrauben, Nägel oder anderes scharfkantiges Metall wie Mauerhaken o.ä. in der Box verblieben sind. Sind alle elektrischen Anlagen so verlegt, daß sie von den Pferden nicht erreicht werden können?
Eine Körmelsecke gibt es leider an jedem Stall. Sorgen Sie im eigenen Interresse dafür, daß scharfkantiger Unrat so abgesichert ist, daß ein wie auch immer freigekommenes Pferd nicht versehentlich hineinrennen kann.
Ist der Zustand des Anbindebalkens so, daß er auch bei einer Paniksituation vom Pferd nicht abgerissen werden kann?
Gehen Sie regelmäßig die Weiden ab. Achten Sie auf Löcher, Steine und gefährliche Fremdkörper. Sind die Zäune in Ordnung? Verlassen Sie sich nicht auf Vermieter oder Verpächter.
Speziell, wenn Handwerker am Stall waren. Gehen Sie sicher, daß alle heruntergefallenen Nägel, Popnietstifte u. ä. beseitigt sind. Alle Materialabschnitte und Werkzeuge weggeräumt sind.
Stacheldraht ist als Pferdeeinzäunung absolut ungeeignet.

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| Dieser Kantenschutz an einer Heuraufe auf einem Paddock war viel zu scharfkantig und deshalb nicht pferdegerecht .... |
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.... und führte daraufhin zu dieser klaffenden Wunde an Ponys Brust. Solche unnötigen Verletzungen können von vornherein vermieden werden.
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