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Gibt's da auch was von Ratiopharm®?
Feststehende Tatsache ist, daß der Inhalt einer Packung immer dann besonders teuer ist, wenn obendrauf ein Pferd abgedruckt ist. Will meinen, daß miteinander vergleichbare Produkte meißt viel günstiger sind, wenn sie nicht als spezieller Reitbedarf verkauft werden, oder Namen wie Equi-Irgendwas haben. Gilt das auch für Medikamente? Speziell wo es garnicht gegen alle Erkrankungen spezielle equine Medikamente gibt? So muß der Tierazt teilweise auf Mittel zurückgreifen, die ursprünglich für Rinder oder Schweine entwickelt wurden.
Bei Medikamenten mit gleichen Wirkstoffen bzw. mit gleichen Wirkweisen kann also gelegentlich Artenüberschreitend nach Ersatz gesucht werden. Womit automatisch die Frage aufkommt, ob z.B. die rezeptfreien ACC-Akut200® aus der Apotheke (zu dreien verabreicht) nicht dieselbe Wirkung haben wie eine ACC-Akut600® die beim Pferd normal verabreicht wird?
Ob man also erst Restbestände der Hausapotheke aufbraucht, bevor man zusätzlich neue für den Stall kauft? Diese Frage läßt sich leicht bejahen. Apropos Husten. Ich habe gute Erfahrungen mit Gelomyrthol-Kapseln® gemacht, die ich in Ermangelung von Kaschmieder Balsam® eingesetzt habe.
Aber solche Ersatzmaßnahmen sollten nie Unüberlegt und nur in Absprache mit dem Tierarzt oder Apotheker durchgeführt werden. Denn wo Salben und Tees oft bedenkenlos verabreicht werden können, haben Medikamente bei Tieren oft völlig andere Wirkungen und auch andere Nebenwirkungen. Es muß hier auch speziell darauf hingewiesen werden, daß zum einen die EU-Verordnung EWG Nr. 2377/90 Artikel 14 (1) Seit 1. Januar 1997 fast alle Humanmedikamente für Pferde verbietet.
Zum anderen bestehen auch sehr große Gefahren bei der Artenüberschreitung mit Medikamenten. Z.B. sind die bekannten Schmerzmittel Aspirin® und Paracetamol® für Pferde, Hunde und Katzen schon in geringen Mengen toxisch und können zu Organschädigung und Tod führen. Also hat das Pferd auf der Verpackung zumindest bei Medikamenten wohl doch seinen Sinn.
Zu Risiken und Nebenwirkungen... |
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ACHTUNG!
Dies ist kein Aufruf und keine Anleitung zur Selbstmedikation von Tieren. Diese Seite soll der Information und der Warnung dienen. Für ev. entstehende Schäden aus Selbstversuchen wird keinerlei Haftung übernommen. Speziell bei Tieren die zur Nahrungserzeugung dienen, oder die zu Sportzwecken genutzt werden (Doping) sind die jeweiligen gesetzlichen Richtlinien bei der Abgabe von Medikamenten zu beachten. |
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ACHTUNG:
Humanmedikamente: Für Pferde meist verboten und oder Giftig |
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