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Unter Hospitalismus versteht man den unbewußten Erwerb von sinnlosen, Bewegungsabläufen und Verhaltensmustern.
Z.B. die pendelnden Kopfbewegungen (beim Pferd "Weben") oder das dauernde herumnesteln an der Bettdecke bei Altersheimbewohnern.
Siehe auch beim Pferd "Koppen".
Hospitalismus kann bei allen Tierarten und beim Menschen auftreten.
Hervorgerufen werden diese monotonen und stereotypen Verhaltensmuster durch Unterforderung, Langeweile, Nichtartgerechte Zwangshaltung oder Demens.
Eine Ansteckungsgefahr durch "Abgucken" liegt zwar im möglichen Bereich, ist aber umstritten.
Dennoch gibt es Pensionsställe, die koppende oder webende Pferde als Einsteller nicht zulassen, oder diese separiert von allen anderen Pferden unterbringen. |
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