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Die Entwicklung des Westernreitsports
Das Westernreiten hat seinen Ursprung in den bekannten klassischen Reitweisen. Historisch nachvollziehbar liegen die Wurzeln der Westernreiterei vorallem in der spanischen Pferdearbeit mit Rindern.
Der organisierte Westernreitsport ist in der heute bekannten Form erst 1940, mit der Gründung der "amerikanischen Quarter Horse Association" AQHA entstanden. Es wurden erstmals genaue Zuchtziele für Veranlagung und Gebäude der Quarterhorses festgeshrieben, sowie ein genau festgelegtes Turnierreglement erstellt. Mittlerweile ist die AQHA mit über 4 Millionen eingetragenen Mitgliedern bzw. Pferden die größte Pferdevereinigung der Welt. Aufgrund der Tatsache, daß es sich beim Quarterhorse unter anderem auch um eine Farbzucht handelt, führten einige Jahre nach Gründung der AQHA interne Querelen dazu, daß sich die bunten Quarter (Paints) abspalteten und unter einem eigenem Dachverband (APHA) organisierten. Der dritte Vertreter der offiziell anerkannten Westernpferderassen ist der Appaloosa. Hervorgegangen aus den legendären Indianerponys der Nez Perce (Nee-Mee-Po) und organisiert unter der APHCA.
Das Westernreiten ist mittlerweile auch in Deutschland keine Randerscheinung mehr. Die deutschen Westernpferdeverbände sind mitgliedsstarke Organisationen. Und publikumswirksame Disziplinen wie z.B. das Cutting wirken als Zuschauermagnet. Die alljährlich stattfindende offene deutsche Quarterhorsemeisterschaft in Aachen hat sich 1994 zum viertgrößten Turnier in der Quarterhorse Welt entwickelt.
Es gibt ca. 15 offizielle Westerndisziplinen, von denen seltenst alle auf einem Turnier geritten werden. |
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