Koppen
Koppen, auch Krippensetzen, Freikoppen oder Luftschnappen genannt, ist wie das Weben eine Form von Hospitalismus, also eine meist aus Unterforderung und Langeweile angewöhnte Schluckbewegung mit hörbarem Geräusch.

Die meisten Kopper setzen dabei den Kopf auf Zaunpfählen oder auf dem Futtertrog (Krippe) auf, ein Teil koppt auch freistehend. Manch betroffener Pferdehalter bringt einen sogenannten Kopperriemen zum Einsatz, der allerdings nur das Luftschlucken unterbindet, nicht aber die Verhaltensstörung an sich behebt.

Die "Ansteckungsgefahr" für andere Pferde durch abgucken dieser Unart ist wie auch beim "Weben" umstritten.

Es gibt Pensionsställe, die Pferde mit hospitalistischen Störungen wie "Koppen" oder "Weben" nicht als Einstellpferde annehmen.

Koppen gehört im Gegensatz zum "Weben" zu den Hauptgewährsmängeln beim Pferdekauf.

Die weiteren "Hauptgewährsmängel" sind:

Dämpfigkeit
Dummkoller
Kehlkopfpfeiffen
Koppen
periodische Augenentzündung
Rotz